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Patrik Schuster
konnte auf MITAS die Enduro-ÖM in der Klasse 2T-Amateure für
sich entscheiden.
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| Hallo Leute,
mein Name ist Patrik Schuster und ich bestritt in der Saison 2000 die österreichische Enduromeisterschaft, die ich in der Klasse 2T-Amateure für mich entscheiden konnte. Ich möchte nun einige Erfahrungen zu meinen in der Meisterschaft gefahrenen MITAS - Reifen wiedergeben: Im
Laufe eines Enduro-Lebens verbraucht man ja so manche Reifen. Manche sind
super-gut und griffig auf Wald+Wiese, andere wieder nur auf hartem Boden.
Bei dem einen fliegen nur so die Stollen davon, den anderen hat man 5.000
Kilometer, aber keinen Grip - und das bei einer Preisspanne von ca. 600,-
bis über 1.200,- Schilling je nach Marke. Das bedeutet, daß
man sich durch so manches "Klumpat" durchtesten muß. Leider ist das
auf Dauer ziemlich teuer, wenn man im Wettbewerbs-Sport bei jedem Rennen,
das auf feuchtem Boden stattfindet (= praktisch jedes), einen neuen Reifen
aufziehen möchte.
![]() Aber
wenn der Hinterreifen so derartig Vortrieb beschert, muß das der
Vordere beim Richtungswechsel natürlich auch verkraften (sprich umlenken)
können. Hierfür war der MITAS EF-06 soft wirklich ideal.
Ich muß aber erwähnen, daß der Vorderreifen sich auf wirklich
hartem Boden doch eher schneller verabschiedet. Mit "eher schnell" meine
ich aber: so nach 3 Meisterschafts-Bewerben; das sind doch ca. 3 x 400
KM Gelände D.h. wenn man wirklich viel fährt, sollte man sich
überlegen diesen relativ weichen Reifen über die Sommermonate
abzumontieren und ev. einen härteren MITAS EF-06 hard zu montieren.
Den MITAS C-04 Sandy - Muddy kann man auch über den Sommer
getrost drauf lassen. Seine trapez-förmigen Stollen reißen auch
auf hartem Boden nicht aus, sondern schleifen sich halt langsam ab. Das
Phänomen der Stollenform ist, daß je mehr er sich abnützt,
die Stollen um so breiter werden d.h. umso länger halten, weil mehr
Auflagefläche. D.h. der Reifen nützt sich - umso länger
man ihn drauf hat - immer weniger ab. Klingt komisch, is aber ein toller
Haltbarkeits-Effekt.
![]() Der
Reifen driftet so seidenweich weg, daß er immer gut zu kontrollieren
ist. Anders als das oben erwähnte Schaufelrad (C-04), das schaufelt,
greift, greift, greift und dann irgendwann mal abrupt weg ist, kann man
mit dem C-02 super-kontrollierte Drifts hinlegen. Ich bin mir sicher,
daß man mit diesem Reifen auf den typischen Enduro-Tests auf Wald
& Wiese sicher um einiges schneller ist, weil der Hintere so super
zu kontrollieren, einzuschätzen - ist. ... könnte das der Grund
gewesen sein, daß ich an beiden Tagen mit deutlichem Vorsprung gesiegt
habe? ;-)
![]() Zusammenfassend kann ich
also sagen:
Viel Spaß im Gatsch!
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